Kursangebote Kursdetails
Der Kurs steht leider nicht mehr zur Verfügung.

Umweltbewusst verhalten - auch bei (Sport-)Bekleidung?

 

Gerade die Outdoor-Bekleidungsbranche suggeriert zwar Naturverbundenheit in ihrer Werbung, verwendet aber für Wetterfestigkeit und Atmungsaktivität z.T. Chemikalien, die extrem langlebig bzw. gar nicht abbaubar sind. Rückstände finden sich bereits jetzt schon in zivilisationsfernen Regionen, wie z.B. dem Himalaya oder in den Anden.

Dabei gibt es Alternativen…

 

 

Nachhaltigkeit - Bedarf oder Bedürfnis?

Prüfen Sie, ob Sie ein neues Kleidungsstück tatsächlich brauchen. Verbraucher*innen haben heute vier Mal so viel Kleidung wie noch 1980 im Schrank. Umfragen zeigen, dass oft nur zehn Prozent davon getragen wird, der Rest verstaubt.

Die Massenproduktion von Kleidung – über 800.000 Tonnen Textilien importiert allein Deutschland jedes Jahr – erfordert einen hohen Chemikalieneinsatz in den Produktionsländern.

Nachhaltigkeit - Chemikalien meiden

Verzichten Sie auf Kleidungsstücke mit den Hinweisen „separat waschen“ und „vor dem Tragen waschen“. Die Farbstoffe dieser Textilien haften schlecht und können von der Haut aufgenommen werden. Auch Hinweise wie „bügelfrei“ oder „knitterarm“ sind sichere Hinweise auf chemische Substanzen.

Nachhaltigkeit - Selber machen

Do it yourself ist schwer angesagt. Selber Nähen oder Stricken hat sein verstaubtes Image längst abgelegt. Dieser kreativen Arbeit kann man mit öko-fairen Stoffen und Garnen nachgehen. Zum Beispiel in einem unserer Kurse?

Nachhaltigkeit - Qualität kaufen

Bevorzugen Sie Teile, die nicht nach einer Saison out sind und prüfen Sie die handwerkliche Qualität. Wahrhaft ökologisch ist Kleidung, die lange getragen wird.

Manchmal hilft auch einmotten und abwarten. Bis jetzt ist noch jeder Trend wiedergekommen

Nachhaltigkeit - Bio-Baumwolle kaufen

Baumwolle ist eine empfindliche Pflanze, für deren Anbau viel Dünger und Pestizide verwendet werden. Oft kommt sie als gentechnisch veränderte Sorte auf den Acker. Bio-Baumwolle ist hier eine gute Alternative, die in den Einkaufsmeilen großer Städte, in Concept Stores oder im Internet zu finden ist (auf dem Etikett steht gelegentlich auch „organic cotton“ oder „bio cotton“ – achten Sie auf die Angabe 100 Prozent).

Quelle: „Textil-Label unter der Detox-Lupe“, Greenpeace e.V., abgerufen am 23.2.2021)

Reportage: Waren bewahren - Wege aus dem Wegwerf-Wahnsinn

Zum Weiterverfolgen empfehlen wir die ZDF-Reportage über nachhaltige Sportbekleidungsproduktion:


Klimaschutz per App

Jeden Tag ein klein bisschen nachhaltiger handeln…

Diese Apps für Ihr Smartphone oder Tablet sind im Google PlayStore oder AppleStore kostenlos verfügbar und erinnern im Alltag an das eigene Klima- und Umweltbewusstsein:

Energiecheck - die Energiespar-App

Wie viel Strom verbrauchen wir? Wie können wir Heizkosten sparen? Die App Energiecheck deckt auf und gibt Tipps, wie Energiefresser in den eigenen vier Wänden gefunden werden können.

Codecheck - Inhaltsstoffe in Kosmetik und Lebensmitteln

Mit der App kann man einfach (bedenkliche) Inhaltsstoffe in Produkten wie Kosmetika oder Lebensmitteln erkennen: Dazu das Produkt mit der App scannen und alle Inhaltsstoffe werden verständlich angezeigt.

Go green Challenge

Jede Woche spielerisch Aufgaben erledigen und so Schritt für Schritt mehr Nachhaltigkeit in den Alltag bringen.

Too Good To Go - Lebensmittel retten

Lebensmittel retten per App und dabei Geld sparen! Im Landkreis Peine sind viele Bäckereien dabei und verkaufen kurz vor Ladenschluss gute Backwaren günstiger.